Vergleich
Summavo oder Kursplattform? Was du wann brauchst
Eine Kursplattform hostet und verkauft deine Kurse — stark, wenn du schon ein Publikum hast, das kauft. Fehlt dir genau das, hilft dir das Kurs-Hosting allein wenig: Erst brauchst du eine E-Mail-Liste. Summavo baut die zuerst über einen Online-Kongress auf und liefert danach Mitgliederbereich und Kurs gleich mit — wiederkehrend über das 29-€-Modell. Du brauchst keine große Reichweite. Du brauchst die richtigen Speaker.
Summavo vs. Kursplattformen im Überblick
Eine Kursplattform verkauft an dein Publikum — Summavo baut das Publikum erst auf.
| Kriterium | Summavo | Kursplattformen |
|---|---|---|
| Hauptzweck | Erst Liste über einen Online-Kongress aufbauen, dann Mitgliederbereich/Kurs ausliefern | Kurse hosten, strukturieren und verkaufen |
| Publikum nötig? | Nein — die Speaker bringen ihr Publikum mit, der Kongress sammelt die Anmeldungen ein | Ja — du verkaufst an ein Publikum, das du schon hast |
| Listenaufbau | Eingebaut: Anmeldungen fließen mit Double-Opt-In in dein eigenes E-Mail-Tool | Nicht der Zweck — du gewinnst Käufer, keinen systematischen Listen-Motor davor |
| Wiederkehrende Einnahmen | Mitgliederbereich-Abo 29 €/Monat pro Account | Abos/Mitgliedschaften je nach Anbieter |
| Zahlmodell | Einmaliger Build-Pass 69 €/Kongress, optional Pro 19 €/Mo, Mitglieder-Abo 29 €/Mo | Meist laufendes Monats- oder Jahresabo |
| Aufwand bis zu den ersten Verkäufen | Erst der Kongress (Vorlauf grob 3–6 Monate, Laufzeit im DACH-Raum meist 7–10 Tage) — danach verkaufst du an eine warme Liste | Sofort verkaufbar — wenn das Publikum schon da ist; sonst fehlt die Nachfrage |
| Kurs- & Mitglieder-Features | Mitgliederbereich für Aufzeichnungen, Kongresspaket und Kurse | Oft tiefer: Lektionen, Fortschritt, Quizze, Zertifikate, Community |
Stand Juni 2026. Funktionsumfang und Preise der Anbieter können sich ändern – im Zweifel bitte aktuell beim jeweiligen Anbieter prüfen.
Wann Kursplattformen die bessere Wahl ist
Du hast schon eine E-Mail-Liste oder ein Publikum, das dir folgt. Dann brauchst du keinen Listen-Motor davor, sondern einen guten Ort, an dem dein Kurs liegt und verkauft wird — dafür ist eine Kursplattform gebaut.
Du willst ausgefeilte Kurs-Funktionen: Lektionen mit Fortschritt, Quizze, Zertifikate, getimte Freischaltung Lektion für Lektion, eine eigene Kurs-Community. Darauf sind spezialisierte Kursplattformen ausgelegt — tiefer als der Mitgliederbereich, der bei Summavo mitkommt.
Wann Summavo besser passt
Dir fehlt das Publikum. Der Kongress ist der Listen-Motor davor: Deine Speaker bringen ihre Reichweite mit, die Anmeldungen landen mit Double-Opt-In in deinem eigenen E-Mail-Tool. Erst die E-Mail-Liste, dann der Umsatz — in dieser Reihenfolge.
Du willst Kongress und Verkauf danach nicht aus sieben Tools zusammenstecken, sondern als einen Ablauf. Summavo baut Anmeldeseite, Speaker-Seiten und Anmeldung aus deinem Briefing, Coach Pi hilft bei den Texten — und der Mitgliederbereich für Aufzeichnungen und Kurs kommt gleich mit, wiederkehrend über das 29-€-Modell.
Häufige Fragen
Brauche ich für eine Kursplattform schon ein Publikum?
Praktisch ja. Eine Kursplattform hostet und verkauft deinen Kurs sauber — aber sie schickt dir niemanden. Wer kaufen soll, muss erst da sein. Ohne Liste verkaufst du an einen leeren Raum. Genau diese Lücke schließt ein Online-Kongress davor: Er holt dir über die Speaker Reichweite und Anmeldungen ins Haus.
Kann Summavo auch Kurse und einen Mitgliederbereich?
Ja. Nach dem Kongress lieferst du Aufzeichnungen, das Kongresspaket und Kurse über einen eingebauten Mitgliederbereich aus — als Abo für 29 €/Monat pro Account. Für sehr tiefe Kurs-Features wie Quizze oder Zertifikate ist eine spezialisierte Kursplattform stärker. Für 'erst Liste aufbauen, dann ausliefern' bekommst du beides bei Summavo aus einer Hand.
Was kostet das bei Summavo?
Pro Kongress ein einmaliger Build-Pass für 69 € — kein Pflicht-Abo. Optional Pro für 19 €/Monat. Der Mitgliederbereich läuft als Abo für 29 €/Monat pro Account. Dein E-Mail-Versand bleibt in deinem eigenen Tool (Kategorie KlickTipp oder Quentn) — die Anmeldungen fließen mit Double-Opt-In direkt dorthin.
Lohnt sich der Kongress-Umweg, wenn ich nur einen Kurs verkaufen will?
Hast du schon eine warme Liste, dann nein — häng den Kurs einfach auf eine Kursplattform. Fehlt dir die Nachfrage, ist der Kongress kein Umweg, sondern der Motor: Viele berichten beim ersten Mal grob 1.500–3.000 Kontakte, je nach Speaker-Reichweite. Das sind die Leute, an die du den Kurs danach überhaupt erst verkaufst.
Wie lange dauert es, bis ich über den Kongress verkaufen kann?
Plan Vorlauf ein: Speaker an Bord holen und Inhalte vorbereiten kostet typischerweise grob 3–6 Monate, der Kongress selbst läuft im DACH-Raum meist 7–10 Tage. Es ist Arbeit, kein Hexenwerk. Und der Großteil des Umsatzes kommt ohnehin erst nach dem Kongress — aus dem Angebot danach, nicht aus den Tickets.
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