Speaker-Akquise

Speaker für deinen Online-Kongress gewinnen

Speaker gewinnst du, indem du ihnen alles abnimmst (Promo-Material, Termine, Texte), einen klaren Nutzen bietest (Reichweite, Liste über Affiliate, Positionierung) und Erwartungen – vor allem die Promo an die eigene Liste – früh transparent klärst. Plane 4–6 Monate Vorlauf, starte mit kleinen und mittleren Experten und überzeugst mit der wachsenden Speaker-Liste die größeren. Für 15–25 Zusagen fragst du deutlich mehr an.

Aktualisiert am 27. Juni 2026

Warum die Speaker über deinen Online-Kongress entscheiden

Die Speaker sind dein Online-Kongress. Nicht das Design, nicht die Technik, nicht der Funnel – die Menschen, deren Namen auf der Anmeldeseite stehen, entscheiden, ob jemand seine E-Mail-Adresse einträgt. Ein starkes Line-up trägt sich fast von selbst; ein schwaches rettest du auch mit dem besten Marketing nicht. Genau deshalb ist die Speaker-Akquise die Phase, in die du am meisten Sorgfalt steckst.

Die gute Nachricht: Du brauchst dafür keine eigene Reichweite. Ein Online-Kongress ist ein Tauschgeschäft – du bietest jedem Speaker Zugang zu einem gemeinsamen Publikum, das aus der Summe aller Listen entsteht. Der erste Speaker sagt zu, weil dein Thema und dein Angebot stimmen; der zwanzigste sagt zu, weil die anderen neunzehn schon dabei sind. Reichweite baust du also im Laufe der Akquise selbst auf.

Dieser Ratgeber zeigt dir ehrlich, wie du 15–25 thematisch passende Zusagen einsammelst, auch wenn du heute bei null startest. Das Kernprinzip durchzieht jeden Schritt: Nimm dem Speaker alles ab, mach den Nutzen für ihn größer als alles andere und sei von der ersten Mail an transparent darüber, was du im Gegenzug erwartest – nämlich Promotion an seine Liste.

Die wichtigsten Richtwerte auf einen Blick

15–25thematisch passende Speaker für einen starken Erstkongress
4–6 Monaterealistischer Vorlauf für Akquise, Aufnahme und Launch
ca. 2×so viele anfragen, wie du Zusagen brauchst (mehr bei kalten Kontakten)
1–3bekanntere Zugpferde reichen – der Rest sind aufstrebende Experten
5–7 TageWartezeit, bevor du freundlich nachfasst

Das Kernprinzip: dem Speaker alles abnehmen

Die meisten Anfragen scheitern an einem Denkfehler: Der Absender erklärt, was ER will – ein Interview, Promotion, einen Termin. Was Speaker aber selten bekommen, ist eine Anfrage, die glasklar macht, was für SIE drin ist und wie wenig Aufwand es sie kostet. Genau hier liegt dein Hebel, gerade ohne große eigene Liste.

Speaker sind beschäftigt und werden oft angefragt. Jede Reibung – ein unklarer Termin, fehlende Texte, die Frage „kannst du mir schnell ein paar Werbe-Posts schreiben?“ – senkt deine Zusagequote. Drehe das um: Liefere fertige Swipe-Copy (vorformulierte E-Mail- und Social-Texte), fertige Grafiken mit dem Foto des Speakers, konkrete Terminvorschläge und ein kompaktes Briefing. Der Speaker muss idealerweise nur Ja sagen, einen Termin bestätigen und am Launchtag einen fertigen Text an seine Liste schicken.

Dieses „Ich nehme dir alles ab“ ist zugleich dein stärkstes Verkaufsargument und deine ehrliche Selbstverpflichtung. Wer es ernst meint, baut das Promo-Material, bevor die erste Zusage da ist – nicht erst, wenn der Speaker danach fragt. In Summavo entsteht ein Teil davon automatisch: aus dem Speaker-Briefing wird eine professionelle Speaker-Profilseite, und Texte wie Bio, Posts oder Interviewfragen kann Coach Pi entwerfen.

Welchen Nutzen du dem Speaker konkret bietest

Ein Speaker sagt zu, wenn der Nutzen den Aufwand klar übersteigt. Du hast mehr zu bieten, als du denkst – auch ohne eigene Reichweite, weil der Kongress die Reichweite aller Beteiligten bündelt.

  • Reichweite vor einer neuen Zielgruppe – Der Speaker präsentiert sich vor dem gesammelten Publikum aller anderen Speaker – Menschen, die genau zu seinem Thema passen und ihn vorher nicht kannten. Das ist neue, vorqualifizierte Sichtbarkeit, für die er sonst Werbung schalten müsste.
  • Liste aufbauen über Affiliate-Beteiligung – Biete eine Affiliate-Provision auf das verkaufte Kongresspaket. So verdient der Speaker an jedem Käufer, den er über seinen Link bringt – und hat einen echten finanziellen Grund, kräftig zu bewerben. Das macht die Promo-Zusage oft erst attraktiv. In Summavo lassen sich pro Speaker eigene Affiliate-Links erzeugen.
  • Positionierung neben relevanten Namen – Schon ein bis zwei bekanntere Speaker im Line-up werten alle anderen auf. Neben anerkannten Köpfen genannt zu werden, ist für aufstrebende Experten ein Positionierungsgewinn, den sie selbst kaum kaufen können.
  • Eine fertige Speaker-Profilseite zum Verlinken – Jeder Speaker bekommt eine professionelle Profilseite mit Foto, Kurzbio und Link zu seinem Angebot, die er selbst weiterverwenden kann. In Summavo entsteht sie direkt aus dem Speaker-Briefing – ohne dass der Speaker etwas bauen muss.
  • Fertiges Promo-Material (Swipe-Copy) – E-Mail-Vorlagen, Social-Posts und Grafiken mit dem Foto des Speakers, fertig zum Kopieren. Je weniger der Speaker selbst texten und gestalten muss, desto eher und desto besser bewirbt er den Kongress.
  • Eine Bühne für sein eigenes Angebot – Am Ende seines Interviews darf der Speaker auf ein eigenes Gratis-Geschenk, Webinar oder Buch verweisen. Du gibst ihm bewusst diesen Raum – das macht den Auftritt für ihn lohnend und liefert dir gleichzeitig ein stärkeres, motivierteres Gespräch.

Schritt für Schritt: 15–25 Speaker gewinnen

Die Reihenfolge zählt. Erst die Liste, dann die wärmsten Kontakte, dann mit den ersten Zusagen die größeren Namen nachziehen. So entsteht aus null Reichweite ein volles Line-up.

  1. 1

    Wunsch-Speaker-Liste in einer Tabelle aufbauen

    Bevor du eine Mail schreibst, sammelst du Kandidaten strukturiert: Name, Thema, Reichweite/Liste, warme oder kalte Verbindung, Kontaktweg, Status. Quellen: dein eigenes Umfeld und Empfehlungen, Autoren passender Bücher, Gäste und Hosts themenrelevanter Podcasts, Speaker anderer Kongresse deiner Nische, aktive Köpfe in Fachgruppen. Überbuche bewusst – die Liste darf doppelt so lang sein, wie du Speaker brauchst.

  2. 2

    Themen-Passung über Prominenz stellen

    Ein mittelbekannter Experte, der punktgenau zu deinem Versprechen passt, bringt mehr Anmeldungen und zufriedenere Teilnehmer als ein großer Name, der nur am Rand dazugehört. Achte auf echte Listen und aktives Teilen – 5.000 engagierte Newsletter-Abonnenten in deiner Nische sind oft wertvoller als 50.000 lose Follower.

  3. 3

    Mit kleinen und mittleren Experten starten

    Beginne bei warmen Kontakten und aufstrebenden Experten. Sie sagen häufiger zu, bereiten sich oft besser vor und teilen aktiver. Diese ersten Zusagen sind dein Kapital für alles Weitere – sammle drei bis fünf, bevor du an die größeren Namen gehst.

  4. 4

    Streng persönlich anschreiben – niemals Massenmail

    Sprich jeden Speaker mit Namen an, beziehe dich konkret auf etwas von ihm (Vortrag, Podcast-Folge, Buch) und mach deutlich, warum genau ER auf diesen Kongress gehört. Wähle den Kanal, auf dem er wirklich erreichbar ist – persönliche E-Mail vor anonymem Kontaktformular.

  5. 5

    Erwartungen früh und transparent klären

    Sag bereits in der ersten oder zweiten Nachricht offen, dass du eine Promotion an die eigene Liste erwartest – das ist der Kern des Tauschgeschäfts. Wer das verschweigt und erst nach der Zusage damit kommt, erntet Frust und stille Speaker, die nichts bewerben. Frühe Klarheit filtert die Richtigen heraus.

  6. 6

    Mit der wachsenden Speaker-Liste die größeren überzeugen

    Sobald du bestätigte Namen hast, nennst du sie in den nächsten Anfragen. „Mit dabei sind bereits A, B und C“ senkt die Hemmschwelle spürbar und macht dich auch für größere Namen anschlussfähig. So zieht sich das Line-up von selbst voll – ganz ohne eigene Reichweite am Anfang.

  7. 7

    Nach 5–7 Tagen freundlich nachfassen

    Die meisten Zusagen kommen nicht auf die erste Mail. Hak nach 5 bis 7 Tagen einmal kurz nach („Vielleicht ist meine Mail untergegangen“). Ein, maximal zwei Nachfass-Nachrichten; danach Kontakt ruhen lassen und jemanden von der Reserveliste nachziehen. Funkstille ist meist Zeitmangel, kein Nein.

  8. 8

    Bei Zusage alles schriftlich klären und sauber onboarden

    Halte verbindlich fest: Aufnahmetermin, schriftliches Einverständnis zur Veröffentlichung samt Nutzungsrechten (ein häufig vergessener, teurer Fehler), die Promo-Zusage inklusive Tag, die Affiliate-Konditionen und was du bis wann brauchst (Foto, Kurzbio). Danach ein kompaktes Briefing mit fertigem Promo-Material und dem Launchtag – je weniger der Speaker selbst denken muss, desto reibungsloser läuft alles.

Die E-Mail-Pitch-Struktur, die Zusagen bringt

Halte die Anfrage kurz und scanbar – ein Speaker entscheidet in Sekunden, ob er weiterliest. Diese fünf Bausteine in dieser Reihenfolge funktionieren am zuverlässigsten.

  1. 1

    Persönliche Anknüpfung im ersten Satz

    Beginne mit etwas Konkretem von ihm – einer Podcast-Folge, einem Buchkapitel, einem Vortrag, das dir wirklich aufgefallen ist. Das beweist in einem Satz, dass es keine Massenmail ist, und kauft dir die nächsten Zeilen Aufmerksamkeit.

  2. 2

    Der Kongress in einem Satz: was, für wen, wann

    Erkläre knapp Thema, Zielgruppe und Zeitraum – und betone das unaufwendige Format: vorab aufgezeichnet, ein 30–45-Minuten-Interview, kein Live-Stress. Genau diese Aufwandsarmut nimmt die häufigste innere Hürde.

  3. 3

    Der Nutzen für IHN – größer als alles andere

    Das Herzstück. Zähle konkret auf, was er bekommt: neue Reichweite vor passendem Publikum, fertiges Promo-Material, eine eigene Profilseite, optional Affiliate-Beteiligung am Kongresspaket. Mach diesen Block länger und prominenter als alles, was du von ihm willst.

  4. 4

    Die Erwartung transparent benennen

    Ein ehrlicher Satz, dass du im Gegenzug eine Empfehlung an seine Liste erbittest. Das wirkt nicht abschreckend, sondern professionell – und verhindert spätere Missverständnisse. Wer hier abspringt, hätte ohnehin nicht beworben.

  5. 5

    Ein kleiner, klarer nächster Schritt

    Schließe mit genau einer einfachen Handlung: „Hast du 15 Minuten für einen kurzen Call?“ oder „Soll ich dir die Details schicken?“. Niemals mehrere offene Fragen auf einmal – ein klarer Mini-Schritt bekommt deutlich mehr Antworten.

Wie viele anfragen – und mit Absagen rechnen

Hier scheitern viele an falschen Erwartungen. Plane mit Überbuchung. Die Spannen sind Erfahrungswerte, keine Garantie – deine Quote hängt stark davon ab, wie warm der Kontakt ist.

  • Faustregel für die Anfragemenge – Für rund 15–20 Zusagen fragst du grob das Doppelte an, wenn viele kalte Kontakte dabei sind; bei überwiegend warmen Kontakten reicht weniger. Eine zu lange Liste kostet nichts, eine zu kurze kostet dich das Programm.
  • Absagen und Funkstille sind normal – Rechne fest damit, dass ein Teil gar nicht antwortet und ein weiterer höflich absagt – oft wegen Terminkollision, nicht wegen deines Kongresses. Nimm es nicht persönlich. Dafür hast du die Reserveliste angelegt.
  • In Wellen anfragen, nicht alle auf einmal – Starte mit den wärmsten und stärksten Kandidaten. Aus den ersten Antworten lernst du, wie deine Ansprache ankommt, und schärfst nach. Außerdem kannst du in späteren Anfragen bereits bestätigte Namen nennen.
  • Plane zwei Wellen ein – Wunschkandidaten zuerst, eine Reserveliste zum Nachziehen bei Absagen. So gerätst du nie unter Druck und musst niemanden aus Verzweiflung ins Line-up nehmen, der nicht passt.

Vorlauf, Timing und der ehrliche Aufwand

Plane für die Speaker-Akquise großzügig 4–6 Monate Vorlauf bis zum Launch ein. Der Grund: Du bist von den Terminen anderer abhängig. Zwischen erster Anfrage, Zusage, gefundenem Aufnahmetermin und tatsächlicher Aufnahme vergehen oft Wochen – mal vier davon parallel, mal nacheinander. Wer knapper plant, erhöht Stress und Absagequote, weil enge Termine schwerer zu vergeben sind.

Sei dir über den Aufwand im Klaren: Speaker zu gewinnen ist Beziehungsarbeit, kein Versand. Jede gute Anfrage ist individuell, jedes Nachfassen kostet Aufmerksamkeit, jede Zusage zieht Termin-Koordination, Einverständnis und Onboarding nach sich. Das ist normal und der eigentliche Wert deines Kongresses – aber es lässt sich nicht über Nacht erledigen.

Eine ehrliche Grenze: Ohne jede Vorarbeit am Angebot wird auch die beste Pitch-Mail wenig bewirken. Bevor du anschreibst, sollten Thema, das große Versprechen und das Geschäftsmodell stehen – inklusive der Frage, ob und wie ein Speaker über Affiliate verdienen kann. Wie du das aufsetzt, beschreibt unsere Komplett-Anleitung „Online-Kongress erstellen“ Phase für Phase; dieser Ratgeber setzt genau dort an, wo es um die Menschen geht.

Der erste Speaker sagt zu, weil dein Angebot stimmt. Der zwanzigste sagt zu, weil die ersten neunzehn schon dabei sind. Reichweite ist nicht die Voraussetzung der Akquise – sie ist ihr Ergebnis.
Kernprinzip der Speaker-Akquise

Häufige Fehler bei der Speaker-Akquise

Diese Stolperfallen kosten am meisten Zusagen – und sind alle vermeidbar.

  • Zu spät anfangen – Der häufigste und teuerste Fehler. Wer erst zwei Monate vor dem Wunschtermin anschreibt, bekommt vor allem Absagen wegen voller Kalender. Starte früh – 4–6 Monate vorher.
  • Massenmails statt persönlicher Ansprache – Eine erkennbare Serienmail landet ungelesen im Papierkorb. Die persönliche Anknüpfung ist der Unterschied zwischen Funkstille und Zusage.
  • Den eigenen Wunsch in den Mittelpunkt stellen – Wer schreibt, was er braucht, statt was der Speaker gewinnt, verliert. Der Nutzen für den Speaker muss prominenter sein als deine Bitte.
  • Erwartungen verschweigen – Wer die Promo-Zusage erst nach der Zusage anspricht, erntet stille Speaker, die nichts bewerben. Früh und transparent klären – das ist fairer und effektiver.
  • Nutzungsrechte und Einverständnis vergessen – Ohne schriftliches, DSGVO-konformes Einverständnis zur Veröffentlichung und klaren Nutzungsrechten riskierst du, dass du ein Interview kurz vor Launch wieder herausnehmen musst.
  • Nicht nachfassen – Die meisten Zusagen kommen erst auf die zweite Nachricht. Wer nach der ersten Mail aufgibt, lässt einen Großteil seiner möglichen Speaker liegen.

Speaker für einen Online-Kongress gewinnen

  1. 1

    Wunsch-Speaker-Liste aufbauen

    Sammle Kandidaten strukturiert in einer Tabelle (Name, Thema, Reichweite, warme/kalte Verbindung, Status) aus Podcasts, Büchern, Fachgruppen und Empfehlungen. Überbuche bewusst – doppelt so lang wie nötig.

  2. 2

    Themen-Passung über Prominenz stellen

    Wähle Experten, die punktgenau zu deinem Versprechen passen. Eine echte E-Mail-Liste und aktives Teilen zählen mehr als bloße Followerzahlen.

  3. 3

    Mit kleinen und mittleren Experten starten

    Beginne bei warmen Kontakten und aufstrebenden Speakern – sie sagen häufiger zu und liefern dir die ersten bestätigten Namen.

  4. 4

    Persönlich anschreiben mit klarem Nutzen

    Schreibe jeden Speaker individuell an: persönliche Anknüpfung, Kongress in einem Satz, großer Nutzen für ihn (Reichweite, Affiliate, Promo-Material), klarer kleiner nächster Schritt.

  5. 5

    Erwartungen früh transparent klären

    Benenne schon in der ersten oder zweiten Nachricht offen, dass du eine Promotion an seine Liste erwartest. Das filtert die Richtigen heraus und verhindert spätere Missverständnisse.

  6. 6

    Mit der wachsenden Speaker-Liste die größeren überzeugen

    Nenne bestätigte Namen in den nächsten Anfragen. Bestehende Zusagen senken die Hemmschwelle und ziehen größere Namen nach.

  7. 7

    Nach 5–7 Tagen freundlich nachfassen

    Hak einmal kurz nach, wenn keine Antwort kommt. Ein bis zwei Nachfass-Nachrichten, danach jemanden von der Reserveliste nachziehen.

  8. 8

    Zusagen schriftlich klären und onboarden

    Halte Termin, Veröffentlichungs-Einverständnis mit Nutzungsrechten, Promo-Zusage und Affiliate-Konditionen schriftlich fest und schicke ein kompaktes Briefing mit fertigem Promo-Material.

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Häufige Fragen

Wie gewinne ich Speaker, wenn ich selbst keine Reichweite habe?

Ein Online-Kongress bündelt die Reichweite aller Beteiligten – du brauchst am Anfang keine eigene. Starte mit warmen Kontakten und aufstrebenden Experten, sammle drei bis fünf Zusagen und nenne diese Namen in den nächsten Anfragen. Mit der wachsenden Speaker-Liste überzeugst du nach und nach auch größere Namen. Biete fertiges Promo-Material und eine Affiliate-Beteiligung, damit der Nutzen den Aufwand klar übersteigt.

Wie schreibe ich einen Speaker am besten an?

Streng persönlich, nie als Massenmail. Beginne mit einer konkreten Anknüpfung an etwas von ihm, erkläre den Kongress in einem Satz (was, für wen, wann, vorab aufgezeichnet), stelle dann den Nutzen für IHN groß heraus (Reichweite, Promo-Material, Profilseite, Affiliate), benenne transparent die erwartete Promo an seine Liste und schließe mit genau einem kleinen nächsten Schritt, etwa einem 15-Minuten-Call.

Wie viele Speaker brauche ich für einen Online-Kongress?

Für einen starken Erstkongress reichen 15–25 thematisch passende Speaker; 10–15 fokussierte Zusagen sind oft besser als 30 zusammengewürfelte. Plane 1–3 bekanntere Zugpferde für Glaubwürdigkeit ein, der Rest sind aufstrebende Experten. Weil Absagen und Funkstille normal sind, fragst du grob das Doppelte an – bei überwiegend kalten Kontakten eher mehr.

Was biete ich einem Speaker als Gegenleistung?

Vier Dinge: zusätzliche Reichweite vor einer neuen, passenden Zielgruppe; eine optionale Affiliate-Beteiligung am Kongresspaket, mit der er an jedem Käufer verdient; fertiges Promo-Material und eine professionelle Speaker-Profilseite; und eine Bühne für sein eigenes Angebot am Ende des Interviews. Das Kernprinzip: Nimm ihm jeden Aufwand ab, dann sagt er eher zu.

Muss ich Speaker bezahlen oder ein Honorar zahlen?

In der Regel nicht. Bei einem Online-Kongress ist die Gegenleistung kein Geldhonorar, sondern der Tausch: Reichweite, Sichtbarkeit, eine Bühne und meist eine Affiliate-Provision auf das Kongresspaket. Diese Affiliate-Beteiligung kann für aktive Speaker durchaus lohnend sein. Feste Honorare sind unüblich und für einen Erstkongress meist nicht nötig, solange Nutzen und Promo-Material überzeugen.

Wie viel Vorlauf brauche ich für die Speaker-Akquise?

Plane 4–6 Monate bis zum Launch ein. Du bist von fremden Terminen abhängig: Anfrage, Zusage, Aufnahmetermin, Aufnahme und Onboarding ziehen sich. Wer zu spät anfängt, bekommt vor allem Absagen wegen voller Kalender. Fang früh an, schreibe in Wellen an und halte eine Reserveliste bereit, um Absagen ohne Druck nachzuziehen.

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